Arbeiten in Zeiten von Corona – DGB Nord Region Schleswig-Holstein-Südost

Home Office und besondere Momente in Corona-Zeiten
Unsere Vereinsmitglieder berichten

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir haben unsere Mitglieder im Verein gefragt: Wie geht ihr mit der besonderen Situation um? Wie organisiert ihr euch im Homeoffice? Wie erleben Sie das Thema Solidarität und Gemeinschaft gerade in Ihrem Umfeld?

Mit unserer aktuellen Beitragsreihe „Arbeiten in Zeiten von Corona“ wollen wir mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen unserer Mitgliedsunternehmen wagen.
Juliane Hoffmann, Regionsgeschäftsführerin DGB Nord Region Schleswig-Holstein-Südost:

"Die Arbeit von „unterwegs“ ist für uns nichts Neues. Unsere Region deckt 5 Landkreise und 1 kreisfreie Stadt ab. Wir sind von Helgoland bis Fehmarn die kommunalpolitischen Ansprechpartner:innen und somit sehr mobil. Zur Zeit ist natürlich ein Arbeiten von Zu Hause möglich. Ein „Nicht-vor-Ort-sein“ erfordert allerdings auch einen regelmäßigen Austausch untereinander. Was wir vorher u. a. im jour fixe persönlich untereinander ausgetauscht haben, geht nun via Telefon, Mail oder internetbasierten Anwendungen. Unsere Erfahrungen damit sind durchaus positiv, da auch technische Ängste abgebaut werden. Und trotzdem freuen wir uns, wenn wir uns alle wieder sehen.

Ein kleines Zeichen der Solidarität aus unserem Geschehen im Gewerkschaftshaus: wir haben Absprachen miteinander getroffen wer sich wann um den Postkasten aller im Hause kümmert, wenn eine Ausgangssperre in Kraft tritt. (der Postkasten ist im Übrigen sehr wichtig, da u. a. im Arbeitsrecht Fristen einzuhalten sind) Wir wissen, wer wann im Haus ist und ansprechbar, wir haben Kontaktketten, so dass wir selbst nach Feierabend in der Lage sind uns gegenseitig zu informieren wenn am nächsten Tag konkrete Handlung vonnöten sind. Wir haben dabei wie selbstverständlich darauf geachtet, dass hierbei diejenigen Kolleg:innen sich um den Postkasten kümmern werden, die in der Nähe wohnen und bei der Anfahrt nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind."