Arbeiten in Zeiten von Corona – Volksbank Lübeck eG und HanseLab

Home Office und besondere Momente in Corona-Zeiten
Unsere Vereinsmitglieder berichten

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir haben unsere Mitglieder im Verein gefragt: Wie geht ihr mit der besonderen Situation um? Wie organisiert ihr euch im Homeoffice? Wie erleben Sie das Thema Solidarität und Gemeinschaft gerade in Ihrem Umfeld?

Mit unserer aktuellen Beitragsreihe „Arbeiten in Zeiten von Corona“ wollen wir mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen unserer Mitgliedsunternehmen wagen.
Dipl.-Kfm. Olaf Tietgen, Leitung Unternehmensentwicklung bei der Volksbank eG

"Ein Teil der Kollegen (ca. 25%) arbeitet derzeit im Home-Office. Das klappt grundsätzlich auch gut. Wir haben regelmäßig Video-Konferenzen und tauschen uns darüber oder per Telefon aus. Was ich aber feststelle ist, dass der der persönliche Kontakt durch Technik nicht zu ersetzen ist. Irgendwie auch eine tröstliche Vorstellung. Ich denke, dass wir alle derzeit deutlich merken, dass Technik sehr wertvoll ist, aber zum Erfolg immer das Zusammenspiel von Technik und Mensch erforderlich ist. Das gilt sowohl für die Bank als auch für das HanseLab.

Solidarität ist in dieser Zeit das A und O. Das sehen wir im Bankgeschäft ganz deutlich und wir geben derzeit alles, um an der Seite unserer Kunden nach Lösungen zu suchen, wie sie durch die z.T. verzweifelte Situation kommen. Bankseitig unterstützen wir alle regionalen Initiativen ( z.B: Fairzichten der IHK, #supportyourlocal, HLfen.de ...) über unsere sozialen Kanäle (Facebook, Instagram...) sehr stark. Wir erleben auf allen Ebenen Solidarität. Sei es im Kleinen (Hilfe im Alltäglichen, wie z.B. Nachbarschaftshilfen, Betreuungshilfen bei Kindern) wie im Großen (Tilgungsaussetzungen, Stundungen, Mieterlasse...).

Als Bank sind wir natürlich in einer besonderen Situation - insbesondere als Volksbank, die ihren Ursprung in der Region hat und hier vor Ort tätig ist. Wir stehen mit vielen Institutionen, Firmen und Vereinen im Kontakt und vernetzen, wo immer es geht. Unsere eigene Crowdfunding-Plattform wird in den kommenden Tagen und Wochen sicherlich sehr stark genutzt werden, um Projekte, Vereine und Initiativen zu unterstützen. Genauso wie die vielen Stiftungen, die wir als Bank begleiten.

Als Genossenschaftsbank, die von ihren Mitgliedern getragen wird und u. a. auch daran gemessen wird, inwiefern es ihr gelingt, die Mitglieder zu fördern, werden wir in der kommenden Woche starten, unsere Mitglieder zu mobilisieren. Denn der Kerngedanke der Genossenschaft ist Solidarität und gegenseitige Unterstützung. Und daran werden wir appellieren.

Das HanseLab ist genauso aufgestellt. Wir haben gerade Freitag darüber konferiert, wie unser Beitrag aussehen kann und arbeiten gerade an einer Idee, wie wir nach der Krise den "ReStart" begleiten können."